IT wird von vielen Menschen mit Misstrauen begegnet. Im besonderen Maße trifft dies zu für Entscheidungsträger. Gemessen an den vielfältigen Möglichkeiten mit IT zu scheitern ist dies auch verständlich. Dennoch ist es unverständlich, wie oft ein und dieselbe Person zu der Frage “Wie schwierig sind IT-Projekte?” ein völlig gespaltenes Verhältnis besitzt. Auf der einen Seite sind IT-Projekte berüchtigt dafür zu scheitern, indem sie entweder zu spät, zu teuer oder mit fehlerhaften Endergebnissen, abgeschlossen werden. Meistens entsteht eine Kombination aus allem -- jeder der in der IT arbeitet kann Klagelieder darüber singen. Paradoxerweise ändert sich diese Einstellung sobald ein neues Projekt gestartet wird. Dann heißt die Devise “Das bischen IT! Das ist doch kein Problem! Wir wollen doch nur eine kleine Datenbank… usw”. Gerade dieses Messen mit zweierlei Maß kann für einen großen Teil der Probleme in IT-Projekten verantwortlich gemacht werden. Die Blogserie “Paradoxe IT” soll dies verdeutlichen, indem mehrere Beispiele, bei denen die Frage “Ist diese Aufgabe schwierig?” falsch -- oder schlimmer noch -- total sprunghaft bewertet wird.