Anwendungsszenarien
Rüsten
Neue Fertigungsaufträge werden aus der
Geschäftsebene in das Prozessleitsystem
übernommen und können dann vom
Produktionsleiter freigegeben werden.
Daraufhin werden Rüstinformationen erzeugt
und auf einer zentralen Übersicht angezeigt.
Die Mitarbeiter „holen“ sich einen
Rüstauftrag auf ihr intelligentes Werkzeug.
Dieses ist portabel und zeigt alle relevanten
Informationen wie Mengen, Materialien,
Chargen und Lagerorte. Bei jedem Einladen
von Material auf den Rüstwagen wird
gescannt und bestätigt. Wenn die Materialien
komplett gesammelt sind werden sie in die
Fertigung gebracht und der Auftrag auf
„Vorgerüstet“ gesetzt.
Fertigungsaufträge
Die erste Maschine einer Fertigungsstraße
fragt beim Leitsystem nach, ob der aktuell
gerüstete Fertigungsauftrag produziert
werden darf. Wird dies vom Leitsystem
bestätigt, ist das neue Produkt fest mit
diesem verknüpft. Entsprechende Rüstung an
den Maschinen vorausgesetzt, lässt sich
damit die Losgröße bis auf Eins reduzieren.
Dies wird dadurch ermöglicht, dass jede
nachfolgende Maschine vom Leitsystem nicht
nur die aktuellen Fertigungsaufträge abrufen
kann, sondern eben auch diesen verknüpften
Auftrag. Auf Basis dieser Information kann die
Maschine das Werkstück individuell
unterschiedlich behandeln. Wie bei allen
Informationen des Leitsystems gilt: Ist die
Maschine nicht in der Lage die Daten des
Leitsystems direkt zu verarbeiten (hier
Aufträge), so können sie auch in einer
maschinenspezifischen Form zur Verfügung
gestellt werden (hier maschinenspezifische
Produktionsdaten).
Produktspezifische Fertigungsflüsse
Auch wenn eine Fertigungsstraße aus
mehreren fest verbundenen Maschinen
besteht, ergibt sich oft die Notwendigkeit,
dass Werkstücke je nach Fertigungsauftrag
unterschiedliche Maschinen durchlaufen.
Auch ein erneutes Durchlaufen eines bereits
getätigten Arbeitsschrittes kann notwendig
werden. Wenn die Werkstücke dafür manuell
umgesetzt werden, kann das Leitsystem die
korrekte Abfolge von Schritten überwachen
bzw. in einem vollautomatisierten Prozess
diese sogar selbst steuern.
Sperren von Betriebsmitteln
Es wird die Eigenschafft „gesperrt“ für
Werkstückträger definiert. Auf dieser Basis
kann dann eine neue Regel in das System
eingeführt werden, die ausgelöst wird, wenn
ein gesperrter Werkstückträger in eine
Prozesskette eingeführt werden soll. Das
System kann daraufhin eine Fehlermeldung
generieren oder in den Prozess eingreifen und
den Werkstückträger ausschleusen. Andere
Stammdatenelemente wie Maschinen,
Materialien und Chargen können auf die
gleiche Art um diese oder andere
Funktionalitäten erweitert werden.
Echtzeitfeedback an die Geschäftsebene
Jede Abteilung des Unternehmens kann die
für Sie geschäftskritischen Informationen in
Echtzeit erhalten. Z.B. können Status und
Fortschritt von Fertigungsaufträgen von der
Produktionsplanung abgerufen werden. Es
können aber auch Befehle direkt in die
Produktion geschickt werden, wenn z.B.
plötzlich ein wichtiger Auftrag eingeht, der
vorrangig abgearbeitet werden muss. Oder
eine Meldung aus dem Labor, dass eine
Charge umgehend gesperrt werden muss.
Dies sind nur einige Beispiele
… für die Möglichkeiten die Ihnen der Einsatz
von TechNewLogic-Lösungen bietet.
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Beispiele aufzeigen können, wie Sie durch den
Einsatz von intelligenten Werkzeugen,
intelligenten Maschinen und intelligenten
Fertigungsstraßen ein MES-System erhalten,
dass Ihre ganz spezifischen Anforderungen
erfüllt.